




3. Februar. Eins, zwei, drei im Sauseschritt... Ein neuer Monat hat begonnen, der fünfte Lebensmonat für Buffy. Das Diary hat Dank des großen Zuspruchs einen ziemlichen Umfang angenommen. Deshalb muss ich mir allmählich Gedanken über eine übersichtlichere Struktur machen. Schritt eins sehen Sie, seht Ihr links: die Vormonate sind nun in einem Archiv versammelt und über die Linkleiste direkt aufzurufen. Ich hoffe, das hilft!
Der vierte und fünfte Monat sind für Irische Terrier (wie für alle Hunde mittlerer Größe) die Phase des stärksten Wachstums, was sowohl die Größe als auch das Gewicht angeht. Buffy brachte am Wochenende 10.3 kg auf die Waage, und sieht schon fast aus wie ein Junghund. Aber (zum Glück!) nur fast. Wenn er läuft, kann das noch ziemlich tapsig aussehen, und er hat immer noch ein welpenhaftes Schlafbedürfnis – überhaupt ist er der erste meiner Hunde, den ich jemals wecken musste. Okay, morgens wartet er sehnsüchtig – vielleicht aber auch einfach hungrig –, dass ich herunter komme, aber den Tag über, wenn er sich nach dem Fressen oder Spaziergängen gemütlich zusammengerollt hat, pennt er fest, muss aus seiner Box erst gelockt werden und sackt auf dem Weg zur Haustür mindestens zweimal in sich zusammen, weil er doch soooo müüüüde ist. Ist er aber erst mal draußen, gilt wie auf Knopfdruck das Motto lebe wild und gefährlich.
Na, vielleicht macht ihm auch der Zahnwechsel zu schaffen. Die Ende letzter Woche ausgefallenen Zähnchen sind schon fast durch die nachfolgenden zweiten Zähne ersetzt, und der leicht debile Eindruck, den Buffy mit rauslugender Zunge bot, ist schon wieder Vergangenheit. Im Haus, das den neugierigen Fans als Fortsetzung der kürzlich an dieser Stelle veröffentlichten Erfolgsmeldung, ist er tatsächlich immer noch 'wasserdicht' – ins Auto hat aber noch zweimal gepullert. Einmal auf dem Weg in den Landkreis Nienburg, wo wir Freunde besucht und – bei schönem, fast winterlichem Wetter! – einen ausgedehnten Spaziergang gemacht haben. Außer uns war noch Lasse zu Besuch, ein 8jähriger Junge, der ein gutes Händchen für Viecher aller Art hat und mit Buffy sofort ein Herz und eine Seele war.

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24. Februar. Gestern und heute früh habe ich ein bisschen an Buffy herum getrimmt, und was die Züchterin prophezeit hat, ist eingetreten: Buffy hat auf einmal einen Hals! Leider nur auf einem Rennbild zu ahnen. (Ich hätte die perfekten Standfotos machen können als Buffy Nachbars Katze weggeknurrt hat. Durch Zaun und Hecke hat er sich noch echauffiert und mit 'Bürste' eine perfekte Nacken-Schulter-Partie gezeigt – aber ich habe mich nicht getraut, ihn zu knipsen, geschweige ihn noch zu animieren. Die Nachbarin stand nämlich daneben und hätte es vielleicht nicht ganz sooo nett gefunden, dass ich Buffy noch lobe, wenn er ihre alte Katze anfratzt!)
Also zuerst ein Schnappschuss von gestern Abend. Klar dass Buffy den Sessel jetzt nicht mehr als Höhle benutzt. Manchmal springt er aber noch mit Anlauf hinein, jedoch nur um sich am rauem Stoff rundum gleichzeitig zu schuppern. Hier liegt er brav davor. Ist er nicht tüchtig gewachsen? Heckt er vielleicht schon wieder etwas aus?
19. Februar. Gestern waren Buffy und ich wieder mal in Menslage zu Besuch. Buffy wird von Tag zu Tag schöner (finde ich), und da habe ich wohl ein kleines bisschen meiner Eitelkeit nachgegeben: fällt nicht das eine Ohr etwas 'eckig' nach vorn, zeigt es nicht eine Spur, einen Tick nur, zu weit zur Mitte? Ja, mit solchen existenziellen Fragen im Gepäck kann man eine Züchterin schon mal weichklopfen und sich zu Besuch anmelden.
Vorsichtshalber, zur Besänftigung wegen des nichtigen Anlasses, hatte ich frischen Apfelbutterkuchen mitgebracht – aber, was soll ich sagen, ohne Welpen ist alles anders: es wartete schon leckerer Kuchen auf uns – und: es gab TEE! Hui, da wird aber der Standard angehoben... ;-))
Aber der Reihe nach. Buffy wurde erst mal in den Garten verfrachtet, wo Mama Lotti und Stella nur auf den Eindringling warteten. Stella zeigt ihm mal so richtig, was 'ne irische Harke ist, und das mit schon gerundetem Bäuchlein! Später kam die Hundedamenwelt ins Haus, und Rufi dafür in den Garten. Davon gibt's unscharfe Bilder. Wenn der Vater mit dem Sohne richtig aufdreht... Rufi (fast) immer vorne weg, aber am Napf – das beweist nebenstehendes Foto eindeutig – da ist Buffy der erste. Ist der Ruf erst ruiniert... Hatte er nicht schon unbeeindruckt seine Geschwister befressen und danach noch Lotti schamlos angebettelt?
Als später alle gestärkt waren, die Wauwis mit Rinderohren und wir mit oben Gesagtem, kam Buffy auf den Tisch. Buffy was not amused, aber er hat's mit Fassung ertragen. Er kennt ja die Prozedur auf dem Tisch von zuhause. Wir haben hie und da ein bisschen getrimmt. Vor allem den Kopf – davor hatte ich mich bisher noch immer gedrückt.
Das obere Bild zeigt ihn noch mit 'losen' Ohren – und macht mein Begehren nicht gerade nachvollziehbarer – auf dem zweiten Bild sind sie wieder festgepappt. Mal abwarten, was dabei herauskommt!
Am Ende wurde das im Hause Schans neuerworbene Körmaß angelegt. Das Ergebnis: Buffy ist 41 cm hoch! Ich selber, nur mit einem schlichten Zollstock ausgerüstet und grob übern Daumen gepeilt, hatte ihn schon für 43 cm durchgehen lassen. Auch da sind wir gespannt, wieviel er noch wächst.
Schließlich sind wir viel später als geplant zurück nach Bremen. Buffy pennte hinten im Wagen über seinem Knabberzeugs ein.






17. Februar. Ein Wochenende mit wunderbarem Wetter liegt (fast!) hinter uns. Am Freitag waren wir mit der Welpengruppe downtown! Die nachmittägliche rushhour haben wir genutzt, um mit den Hunden den proppevollen Hauptbahnhof zu durchqueren, Fahrstuhl zu fahren und durch Fußgängerzonen zu laufen. Von all dem gibt es leider keine Fotos. Berichtenswert ist jedoch – nein, nicht dass Buffy von allem Gewimmel und Lärm gänzlich unbeeindruckt war (er fand's sogar noch gut!), auch nicht dass er problemlos seine ersten Fahrten in Bus und Straßenbahn absolviert hat – sondern dass wir im Kurs geübt haben, die Hunde einzeln für ein paar Minuten auf einem belebten Platz anzubinden, Halterin oder Halter gingen kurz um die Ecke und sind auf ein Zeichen der Trainerin dann zurück zum Hund gekommen, wenn der gerade ruhig war, um ihn möglichst unsprektakulär wieder loszubinden. Auch das hat mit Buffy prima geklappt. Er war sofort und durchgehend zwar aufmerksam aber ruhig. Dann wollte ich es aber wissen, und habe gefragt, ob sich nicht einmal testen ließe, welcher Hund womöglich mit Fremden mitginge. Außer mir wollte das niemand von seinem Hund wissen, aber die Trainerin fand die Idee gut. Also Buffy noch mal anbinden, ich um die Ecke, die Trainerin versuchte derweil unbeteiligte Passanten zu überreden, dass sie mitspielten (was gar nicht so einfach war!). Schließlich fanden sich zwei junge Männer. Sie gingen zu Buffy, der sie sie freudig begrüßte, machten die Leine los und Anstalten zu gehen. Und dann bekamen wir eine Lektion in passivem Widerstand zu sehen. Ganze zwei Schritte schafften die beiden mit Buffy. Dann stemmte er sich mit aller Kraft gehen die Marschrichtung. Ich war beeindruckt!! Die beiden Jungs wurden entlassen, Buffy toll gelobt und gestreichelt.
Heute, das Wetter immer noch strahlend, wollte ich Buffy Pelles alte "Gelegenheitssportstätte" zeigen: den Windhundclub Weser >, der nördlich von Bremen ein schönes Coursinggelände unterhält. Freies Training war angesagt, und einige junge Windhunde sollten mit ein paar Läufen ihre Lizenzen erwerben. Als wir ankamen, waren die Technikfreaks noch mit der Installation der Hasenzuganlage (heißt das so?) beschäftigt, und die Windhunde schon in vorfreudiger Stimmung. Buffy mittenmang, freundete sich mit einem jungen Afghanen und zwei Barsois an, spielte zuckersüß mit einer Deerhound-Hündin.
Dann gab es einen Probelauf mit dem künstlichen Hasen, die Hunde bellten lauthals. Buffy nicht, kapierte aber sofort, wofür der Hase da ist! Leider stellte sich heraus, dass die Anlage wegen der ziemlich Kälte nicht zuverlässig zum Laufen gebracht werden konnte. Was gut für uns war. Den Hasen hätte ich Buffy (noch) nicht hetzen lassen. Mit den Windhunden frei zu toben, das war aber okay. Buffy hatte großen Spaß. Nach zehn Minuten beendete ich das Spektakel – man will ja nichts übertreiben! Nun aber zu den Bildern. Buffy versteckt sich nicht!

Sie zeigen Buffy auf dem Weg zum Junghund. Er kaut halt auf allem herum, was er findet; wir sorgen dafür, dass es möglichst Kauknochen, Trockenfleisch oder Rinderhufe sind. Er bietet uns ständig sein Tau an, das Erbstück von Pelle, und will zergeln. Hinterher purzeln die Beißerchen aus dem Geflecht...
Und er wird auch ein bisschen frecher, ein halbstarkes Früchtchen, das mir im Park zwar auf Schritt und Tritt folgt – aber an die Leine nehmen – mich? – ach, nööö, lieber nicht! So wie er hier nicht wieder ins Haus will. Zwei handbreit von der Tür weg, aber Reinkommen? Wo er doch weiß, dass gleich mit einem Leckerchen gewedelt wird, wenn er nur noch ein kleines bisschen länger zögert? Was gibt es denn heute? Hochkalorischen Trockenpansen? Ein Rinderohr?
***
Alle Wünsche kann man nicht erfüllen, und nicht alle Träume werden wahr, aber ich kann manche Sehnsucht stillen, dank Buffy - wun- derbar... Auf vielfachen Wunsch einer Person: Ein Nachschlag aus meiner gestrigen Bilderausbeute! Buffy ist von seiner Decke im Hintergrund näher an den Schreibtisch herangerückt und versucht mich auf hypnotischen Wege, zur Vorverlegung der Mittagspause zu bewegen. Hat prima geklappt.
Tja, liebe Freunde, es dürfen also Wünsche geäußert werden. Ihr seht, wir tun unser Bestes. Echt wahr! Hier ist er also, der kleine heartbreaker, 19 1/2 Wochen alt.


11. Februar. Am vergangenen Wochenende verbrachten wir den ersten Kurzurlaub mit Buffy. Anreise, der Hotelaufenthalt, die sehr gemächlichen Spaziergänge, Lokalbesuche – alles ging komplikationslos über die Bühne.


Immerhin sieht wenigstens niemand mich mit einer Hand die Camera bedienen, mit der anderen diverse Putzlappen schwenken oder sinnlos irgendwelche Gegenstände auf den Boden werfen, damit Buffy vielleicht dahin guckt, wo er hingucken soll – um ein schönes Profil zu zeigen, seine Rückenlinie oder den (eigentlich!!) tollen Rutensitz. Dass der auch besser geht als ich es heute knipsen konnte, sehen Sie hier >. Man kann eben nicht alles haben!
Entweder steht der Hund unvorteilhaft oder die Camera stellt nicht richtig scharf, dann spiegelt sich der Blitz im 'Galgen' und so geht es weiter. Und auch ein Hund kann mal die Augen im falschen Moment zu haben. – Die drei Bilder von heute sind Kompromisse. Gut immerhin, dass dank der Digicam kein Vermögen mehr für misslungene Papierabzüge ausgegeben werden muss...
Buffy ist mit jetzt 18 1/2 Wochen deutlich auf dem Weg zum Junghund. Das zeigt nicht nur die körperliche Entwicklung, sondern auch sein Verhalten: er versucht jetzt auch schon mal mit einer gewissen, noch immer charmanten (darin liegt wohl das spezifische Irish-Terrier-Risiko) Vehemenz zu zeigen, dass er seinen eigenen Willen hat. Ich bin mal gespannt, wie das weitergeht.
Auf dem Tisch, das sei hier noch für zarte Gemüter festgehalten, seht er jeden Tag, der 'Galgen' ist erst zum zweiten Mal im Einsatz.
7. Februar. Blauer Himmel, Sonnenschein, lauschige 8° Celsius. Okay, die Wiesen sind noch matschig; aber allemal Grund genug, den Fotoapparat mit in die Mittagspause zu nehmen. Wir treffen auf Buddy, eine noch recht junge Flat-Coated-Hündin, durch einen Pressebericht stadtbekannt als quasi verbeamtete 'pädagogische Mitarbeiterin' einer nahe gelegenen Förderschule. Sie verbringt wie fast immer die große Pause mit einigen SchülerInnen und ihrer 2-beinigen Kollegin (und Besitzerin) in den Wallanlagen. Und dann ist da noch Otto, der Mops. Mit sechs Monaten fast noch ein Welpe. Buffy orientiert sich sonst gerne an der älteren Hündin oder spielt mit den Jungs aus ihrer Klasse, aber heute sticht ihn und Otto der Hafer, die beiden toben was das Zeug hält, bis ihnen die Zungen hechelnd aus dem Maul hängen. Ich bin erstaunt, dass Otto so lange mithält.




Das Bild zeigt (von links) Lasse, Buffy, Irene und Mira, eine griechische Hündin aus dem Tierschutz, die einen großen Collie-Anteil und einen noch größeren Jagdtrieb hat. Nachdem sie Buffy ein paar Einläufe verpasst und ihm kurz mitgeteilt hatte, was aus ihrer Sicht absolut Tabu ist, haben sich die beiden schnell miteinander arrangiert. Buffy hat zum Beispiel blitzschnell gelernt, dass er – wenn eine reifere Hundedame auf ihrer Decke zu ruhen gedenkt – nicht einfach über sie drüber springen darf! Da fordert er sie lieber aus sicherem Abstand fröhlich bellend zum Spielen auf. Apropos: haben Hunde eigentlich einen Stimmbruch?
6. Februar. In Bremen schüttet's ohne Ende. Buffy (?) und ich (!) vergnügen uns indoor. Wieder die Erfahrung: es ist nicht so einfach, den jungen Hund zu knipsen, selbst wenn er – aus seiner Sicht – mit unlauteren Mitteln am Weglaufen gehindert wird.
Das wunderbare Wetter trug zum Gelingen bei. Oben posiert Buffy mit Begleitung im Hotelgarten. Witzig: im Hotel fand am selben Wochenende eine Fressnapf-Tagung statt. Leider gab es keine Proben! Buffy wurde auch nicht zu Test- oder Vorführzwecken eingeladen, obwohl er das aktuelle Sortiment sicherlich gerne und durchaus sachkundig bewertet hätte. Im Hotel zeigte er sich vorbildlich, bellte nicht, machte nichts kaputt und wartete während unserer Mahlzeiten geduldig in der Box, die ich ein weiteres Mal schätzen gelernt habe: Buffy hat sein mobile home immer dabei und es scheint ihm ziemlich wurscht zu sein, wo das nun gerade steht. Und abends lag er sehr weltgewandt vor dem Kamin der Hotelbar ;-)
Unsere Reise führte uns ins Ems-, Hase- und Artland. Ohne dass wir vorher und nachher in der Lage gewesen wären, die Grenzen zwischen diesen drei Landstrichen zu bestimmen, überraschten alle mit vielfältigen Landschaften, netten, teilweise fast pittoresken Städtchen (aber auch mit industriell aufgestellten Bauern. Manche Silos sind höher als die Kirchtürme... ).
Für uns Norddeutsche wirklich erstaunlich aber, dass tatsächlich barocke Kleinodien zu bestaunen sind, zum Beispiel das schöne Jagdschloss Clemenswerth > in Sögel, wo der oben abgebildete Altar zu bewundern ist. In dessen Glaskasten liegt übrigens nicht Schneewittchen wie kirchenferne Besucher rätseln könnten: es sind die Gebeine des hl. Fructuosus!
Das folgende Bild zeigt Marcus mit Buffy vorm Quakenbrücker Finanzamt: Eben hatte er noch am Bronzehund des letzten Steuerzahlers geschnuppert. Als endlich die Camera auslösebereit war, lag er gespannt da: und wann geht's weiter? Bis zur nächsten Bank erst mal – ein Päuschen in der Sonne, eingangs des Stadtparks. Dass Buffy und ich nicht mit in die Kirche durften, gab Gelegenheit zu ein paar weiteren Bildern, hier an der sonnenbeschienenen Kirchenmauer.
Am Sonntag besuchten wir noch das Museumsdorf in Cloppenburg, was Hundeleuten wirklich empfohlen werden kann. Kostet für Hunde nichts extra und es gibt wirklich nur sehr wenige Bereiche, die Hunden nicht zugänglich sind.


13. Februar. Immer diese Standfotos, klagen die ersten BesucherInnen. Okay, es geht auch anders. Beklagt Euch nicht, Ihr könnt nicht alles haben. Hier also ein paar Mal hintereinander Buffy on the move!

Ihr habt es so gewollt! Mehr davon? Bitte!


Oder dieses hier, mit halbwegs zu erkennender Beute!
Was lehrt uns das? – Wenn der Hund eine Beute hat, bleibt die Aus-Beute des Fotografen mager! Obwohl... es geht auch anders:


Ehrlich gesagt: 95 % unserer Hundebilder sehen so aus, aber wenn hier auch der Ausschuss gewünscht wird... Manchmal gelingen aber auch schöne Schnappschüsse. Häufigere Gäste erkennen, wie sehr Buffy seit dem Einzug bei uns gewachsen ist. Die Buchsbaumhecken, hinter denen er sich anfangs bequem verstecken konnte, überragt er nun locker. Sie dienen jetzt als willkommene, die wilde Jagd auflockernde Hürden im lustigen Gartenrennen.
Nun aber doch noch zwei Bilder in Ruhe:

Das Spiel 'catch me if you can' kann nicht nur rennend, sondern auch taktisch ruhend gespielt werden. Nach den ersten schnellen Runden durch das Gärtchen kann hund sich ja auch mal in die von Herrchen entfernteste Ecke stellen aber sobald der auch nur den kleinen Finger rührt, geben wir wieder Vollgas!





Die Hunde, mit denen Buffy hier herum (k)albert, sind alle +/- ein Jahr alt. Der Podengo, ganz oben, und auch der junge Afghane waren eher zurückhaltend, der Sloughi und die beiden Barsois dafür eine echte Herausforderung. Dass ihre Spielaufforderungen von Kneifen begleitet waren, hat Buffy (und mich) einen Moment lang irritiert, dann ging aber die Jagd ab und er hat wacker gegengehalten – und... er konnte etwas, was die Größeren nicht drauf hatten: er ist durch die Reifen gesprungen, die überall dort aufgestellt waren, wo sich Umlenkrollen für den Hasenzug befanden. – So was kriegt man natürlich wieder nicht fotografiert!

Man erkennt einen Rest Hundekuchen. Den mümmelt er inzwischen richtig gerne und übigens ganz anders als Pelle früher. Die hat so'n Ding mit zwei Bissen weggefuttert – Buffy dagegen verarbeitet das Gebäck mit viel Getöse akribisch zu Paniermehl, um es dann wie ein Staubsauger fast zu inhallieren ;-)
Dann noch zwei Bilder von heute aus dem Garten. Bild eins zeigt, wie sehr Buffy sich für die hervorbrechenden Pflanzen interessiert. Es sagt mir zugleich, dass wir um das Überleben der Pflanzen kämpfen müssen, wollen wir die nächsten Jahre nicht in einer Einöde verbringen.
Hier ist es ein Pupurglöckchen mit dem schönen Sortennamen Heuchera micrantha Plumpudding, das ich im Sommer gerne wieder blühen sehen möchte! Auch die Buxhecken bedürfen bald sicher der Pflege und der einen oder anderen Ergänzung – ich bin sehr gespannt, wie wir durch das Gartenjahr kommen ;-))
Ein Rennfoto zum Schluss: der neue, lange Hals deutet sich schon mal an!
