Zu und zu komisch, finden wir! Aber die beiden trainieren nicht nur Rüdenallüren: Wichtig gucken und kuscheln können sie auch!

Zuerst wird noch einmal gebettelt, vielleicht würgt der Vater ihm etwas vor (und wieder kommt einem der Spruch vom Apfel, der nicht weit vom Stamm fällt, in den Sinn... ), aber dann verlegen die beiden sich aufs Turteln und wir wundern uns, dass Buffy sich nicht nur umsichtig beim Spiel mit den Welpen zeigt, sondern sich geduldig hinlegt – und liegen bleibt!

Juli August 2009:

11. Juli. Mussten sich die treuen Buffy-Fans sowieso schon bis heute in Geduld üben, geht es jetzt – unter anderen Vorzeichen – als Geduldsprobe weiter: Buffy und das Herrchen waren endlich – nach fast fünfeinhalb Wochen – bei Schravens in Krefeld, um die Welpen in Augenschein zu nehmen. Und was haben wir mit nach Hause gebracht? 400 Fotos!! Da wähle mal einer aus!

Also verzeiht uns, dass wir nur 376 Bilder schweren Herzens verworfen haben, aber 24 für absolut unverzichtbar halten. Aber wahrscheinlich haben die diary LeserInnen mit langsamen Internetzugängen ihre Lektüre sowieso schon vor Monaten eingestellt und besuchen Buffy's Seiten nicht mehr (so oft)... allen anderen wünschen wir viel Spaß!

Als wir mittags bei den KENAVOs > ankamen, waren die puppies beim Fressen. Zwei hielten schon ein Nickerchen, aber die anderen...

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26. Juli. Ja, wir tragen brav nach! Gestern haben sich mehrere Züchter/-innen bei den Kenavos getroffen, um die Welpen zu begutachten. Alle haben den Wurf sehr gelobt. Ganz offensichtlich haben Stefanie und Ralph mit ihrem Erstlingswurf einen gelungenen, schönen Start in Züchterleben hingelegt. Die folgenden Bilder – alle von Peter Jaspers – sprechen für sich. Und sie zeigen, was in einem Welpenleben in 14 Tagen alles passiert – so alt sind nämlich unsere eigenen letzten Bilder (aber wir gehen sowieso davon aus, dass die Buffy-Fans sich in Fridas Blog > regelmäßig über die aktuellen Entwicklungen und die neusten Abenteuer der puppies informiert haben!).

Wir starten mal mit dem Mädel, das den schönen Namen Anoukh trägt und sich darüber hinaus durch ein pinkfarbenes Halsband auszeichnet:

Danach besiegeln die beiden ihre neu entdeckte Verwandtschaft und gehen einträchtig schiffen. Und Buffy zeigt ihm nebenbei, wie mann (sic!) hinterher anständig scharrt – der Apfel fällt nie weit vom Stamm!

11.07. >
02.08. >

Buffy seinerseits lernte schnell und kontrollierte bald seine Brut als wäre er von Anfang an dabei gewesen. Auch das: ein bekannter Vätertrick! Ich bin überrascht, dass er durchaus vorsichtig – aber nicht zimperlich – mit den Kleinen umgeht. Wir alle bekommen eine Ahnung, was der Beitrag eines (Hunde-)Vaters an der Aufzucht sein könnte.

Also Frida dann ein Dessert reichte, waren alle wieder munter. (Später sollten die puppies auch Buffy's Bauch erfolglos nach so etwas wie einem Gesäuge absuchen... und lernen, dass der ihnen bislang unbekannte Vater andere Qualitäten hatte.)

... wollten nichts umkommen lassen und hielten sich ran. Getreu dem Motto: Was man hat, das hat man!

Die Welpen nahmen von den neu entflammten Eltern zuerst gar keine Notiz; Buffy war wie viele junge Väter einen Moment lang unschlüssig, fand sich aber schnell in seine neue Rolle und nahm Frida (die sich bald zurückzog) wenigstens einen Nachmittag lang einen Teil der Erziehungsarbeit ab!

Frida und Buffy übrigens machten exakt da weiter, wo sie vor gut drei Monaten aufgehört hatten: sie fegten durch den Garten, führten mit wirbelnden Füßen ein irish anmutendes Tänzchen auf und amüsierten sich offenkundig prächtig. Ganz sicher erkannten sie sich wieder! Und sie waren sich zwischenzeitlich nicht unsympathischer geworden.

Das nigelnagelneue Bällebad jedoch betraten die Kleinen erst, als Frida es ihnen vorgemacht hatte. Als schließlich die Welpen begeistert drin herum sprangen, bemühte sich Frida (zu unserem Amüsement) vergebens, die heraus spratzenden Bälle immer wieder einzusammeln. So ist das: die Blagen bringen alles durcheinander, Muttern muss es richten!

Auf der Suche nach den anderen erkundet er das Welpenhaus. Auch hier bewegt er sich – für seine Verhältnisse – sicher und umsichtig (wenn man sich vergegenwärtigt, wie ungestüm er sonst sein kann). Nachdem Buffy die Örtlichkeiten geprüft und für gut befunden hat, zeigt sich ein besonders mutiger Sohn und lässt sich brav kontrollieren. Er sollte – wie wir noch sehen werden – Buffy für diesen Nachmittag nicht mehr von den Hacken weichen. Da haben sich zwei gesucht und gefunden!

Wir hatten einen schönen Nachmittag bei Schravens. Alle Welpen haben mir sehr gut gefallen – nicht nur, weil Buffy der stolze Vater ist (aber auch). Sie wachsen in einem tollen Garten auf, der zurzeit voll auf Frida und ihre Welpen eingestellt ist, und werden von der ganzen Familie sehr umsichtig geprägt. Es fehlt ihnen an nichts. Sie werden nicht überfordert. Sie kennen Menschen, die nicht zur Familie gehören, und gehen unbefangen auf sie zu; sie kennen Hunde, die nicht zum Rudel gehören, und reagieren da genauso. Gesund und proper sind sie sowieso. Was kann man mehr von einem Welpen wollen? Wer Glück hat und einen bekommt, kann sich freuen!

Ist das nicht süß? Immerhin fällt Buffy beizeiten ein, dass er nicht nur einen Sohn hat. Gnädig dürfen auch die anderen mal über ihn klettern, und tatsächlich tobt er auch mit ihnen durch den Garten – aber sein Favorit bleibt für heute der mit dem orangefarbenen Bändchen!

Ain't she sweet? Ja, eine kleine Schönheit ist da herangewachsen. Ein Mädel unter fünf Brüdern! Wir sind gespannt, was aus ihr wird. Aber auch die fünf Jungs können sich sehen lassen:

Auch ein Süßer! Aber das gilt für den ganzen Wurf. Eine rein zufällig anwesende Züchterin, die in Bezug auf Buffy's Dazutun nicht völlig unvoreingenommen sein dürfte, über deren Rückmeldung ich mich dennoch sehr freue, schrieb: Ein sehr ausgeglichener Wurf auf hohem Niveau. Buffy hat seinen Typ, seine kleinen Augen und dazu noch größere Ohren, als er selbst sie hatte, weitergeben können! Und alle Rutensitze hoch, Rutenform prima, alle Welpen optimales Haar, sei´s Welle oder glatt. Kleine, geschlossene, aufgewölbte Pfoten, wie man sie nicht besser hinbekommen kann. Prima Pigment!

Der nächste, mit dem grünen Halsbändchen und dem 'offiziellen' Namen Alroy, ist wie ich höre, noch zu haben. Also, alle die seit bald zwei Jahren Buffy's Diary verfolgen, und dabei still und heimlich denken, so einen will ich auch gerne haben!, die sollten schnell bei den Kenavos anrufen...

Guckt mal auf die Kenavo website > und in Fridas Blog>. Da gibt's viele neue Bilder von Alroy mit dem Schmelzblick, der hier nicht getroffen ist (und ohne Welpenhaar).

Wir machen weiter mit dem nächsten Rüden:

... haben wir zu viel versprochen? Nein! Die sind alle klasse geraten! Der mit dem orangefarbenen Halsband war derjenige unter den Welpen, der am hartnäckigsten und furchtlos den Kontakt zu Buffy gesucht hat als wir zum Welpengucken in Krefeld zu Besuch waren.

Aber einen haben wir noch:

Und das sind sie denn auch: Sechs auf einen Streich. Apropos! Wir sind gespannt zu hören, welche Streiche die Bande demnächst ihren neuen Menschen spielen werden. Vielleicht – darauf hoffen wir sehr – hören wir auch in der Zukunft von dem einen oder der anderen! Das Junghundetreffen in Münster werden wir jedenfalls 2010 nicht verpassen, in Erwartung die Zwerge wiederzusehen.

2. August. Wir sind in einem neuen Monat angekommen. Stammgäste werden merken: es ist das erste Mal, dass wir für einen beginnenden Monat keine neue 'Seite' aufschlagen. Das Herrchen ist gerade etwas gestresst, und weil die Nachrichtenlage zurzeit nicht überwältigend ist, behelfen wir uns ausnahmsweise...

Am 2. August waren wir auf der Nationalen Schau in Bremen. Zwei Ausstellungstage in unserer Stadt. Und wir können nur am zweiten Tag! ärgerlich! Die internationale hätten wir auch gerne mitgenommen.

Die Irish Terrier wurden von Hans-Erhard Grüttner gerichtet. Er bewertete Buffy mit einem V2. Es gab das Res VDH und Res CAC. Im Bericht > heißt es: Ausdrucksvoller Kopf, sehr gute obere Linie, ebener Rücken, Rute kann etwas höher angesetzt sein, sehr gute Winkelungen, vorzüglich im Haar, flüssiges Gangwerk, an der Hinterhand etwas eng. Wir haben uns auch heute wieder das Recht genommen, die Abkürzungen auszuschreiben.

Und natürlich gab es auch wieder eine schmucke Urkunde > – diesmal sogar mit den Bremer Stadtmusikanten drauf!

Jetzt seid ihr auf dem neusten Stand! Bis demnächst!

26.07. >
Fotos (6) © Peter Jaspers