



24. November. Es kommt der Tag, da will die Säge sägen, und die Züchterin will wissen, prüfen und dokumentieren: was ist mir mit diesem Wurf eigentlich gelungen? Wenigstens ein aussagekräftiger Zwischenstand soll da beschrieben werden.
Es werden also erste Standfotos gemacht. Die puppies werden einzeln der Reihe nach auf den Tisch gesetzt, man hofft, sie gut im Bild einzufangen – wie gut sie sind, weiß man ja längst, so lange wurden die Welpen immer wieder studiert, taxiert und bewertet; es wurde gemutmaßt, welcher Welpe sich wie entwickeln würde, ob das Zuchtziel sich in diesem Wurf wieder etwas mehr konkretisierte, ob eine gewünschte, geplante Entwicklung eingetreten sei. – So jedenfalls denkt sich das der interessierte Laie ;-)
In Wirklichkeit kommt eine Züchterin extra aus Süddeutschland zu Besuch. Zum Welpengucken mal eben durch die Republik und wieder zurück. Zu zweit wollen die Fachfrauen u.a. für die obligaten Portraits der Welpen im Alter von acht Wochen sorgen. Sieben Welpen! Allein von Buffy, so kam mir zu Ohren, mussten 22 Fotos geknipst werden, bis eines endlich als gelungen betrachtet wurde. Die nebenstehende kleine (!) Auswahl zeigt, wie geduldig und langmütig man veranlagt sein muss, um zum Erfolg zu kommen. Bis der Welpe erst mal auf dem Tisch steht, und keine Anstalten mehr macht, gleich wieder herunterzukalbern. Alle Spielzeuge erweisen sich als wenig hilfreich, dann kaspern die puppies nur noch mehr, machen sich kurz und kürzer, ziehen schildkrötenhaft die Hälse ein, bis auf einmal die Leine des "Galgens" vor der Nase ins Schwingen gebracht wird. Da siegt die Neugier. Wie spannend! Jetzt kann Buffy sich zumindest schon mal gaaanz laaaang machen. Zu lang. Irgendwie muss ich doch diese Strippe zu fassen kriegen! Und plötzlich steht er – fast – perfekt da! Schick, oder?
Was lernen wir? Ein Hund knipst sich nicht mal eben so im Vorbeigehen! Die gelungenen Fotos des kompletten Wurfs zeigt die website der Züchterin unter Wurf aktuell >.
Fotos (5): © Anne D. Schans


17. November: Unter Wurf aktuell > gibt es auf der Rufus-Website einige neue Bilder und vor allem zwei neue Videos, die die Welpen im Alter von sieben Wochen zeigen, das erste ist drinnen >, das zweite draußen > aufgenommen worden: die Welpen haben Besuch von Rufi!



Alle Welpen sind sehr menschenbezogen und wollen in Kontakt treten, sobald man sich dem Auslauf nähert. Das schlechte, kalt-feuchte Wetter und der ziemlich aufgeweichte Rasen stören sie überhaupt nicht, eher schon die begrenzenden Gitter. Erst als es dann wirklich zu regenen anfängt, werden die Welpen zurück ins Haus verfrachtet, alle einzeln sauber und trocken gerubbelt (was sie sich nur zu gerne gefallen lassen) und zurück in den Innenauslauf gesetzt. Der hat sich seit der letzten Woche auch verändert: Die Teppiche und Wolldecken sind raus, statt dessen liegt nun ein Linoleumboden im Innenauslauf.
Müde sind die Racker aber noch längst nicht. Eigentlich könnten sie gleich wieder raus – das wollen sie uns wenigstens glauben machen. Sie versammeln sich gleich am Einstieg, den, so die Züchterin, der erste der Welpen übrigens schon einmal überklettert hat.


11. November: Der W-Wurf ist heute sechs Wochen alt! Gestern war ich auf Besuch in Menslage – das ist schon fast eine Wochenendtradition geworden. Gucken, was die Welpen inzwischen so machen, viel über Hunde im Allgemeinen und Irish Terrier im Besonderen lernen – Sehen lernen!
Als ich ankomme sind noch alle Welpen draußen, toben durch das herbstlich aufgeweichte Welpenareal, halten immer mal die Nasen in die Luft, um zu schnuppern was jenseits von Zaun und Hecke so los ist. Alle suchen sich schon entfernte Ecken des Auskaufs (wenigstens) fürs große Geschäft – das lässt hoffen für den eigenen Garten ;-)
8. November. Das heutige puppy update aus Menslage zeigt, dass Lottis Welpen auch vom norddeutschem Schietwetter nicht zu bremsen sind: Sie haben den großen Gartenauslauf entdeckt. Mitten drin steht eine Hundehütte, für alle Fälle. Lotti wurde es darin offensichtlich zu eng oder zu anstrengend und sie nimmt schneller Reißaus als man das fotografieren könnte. Die Welpen, wahrscheinlich wieder mal hungrig, stürmen ebenso schnell hinterher. Daher dieses "Rennfoto".
Am anderen Ende des Auslaufs haben sie Lotti wieder gestellt und versammeln sich erneut unter ihr... mal sehen, ob es da nicht noch was gibt... und so lange sie noch drunter passen...
Das folgende dritte (Such-)Bild zeigt, dass die puppies durchaus auch etwas mit der "Weite" des Auslaufs anfangen können und jetzt nicht mehr die ganze Zeit an Lottis Rockzipfel oder wenigstens den Geschwistern hängen (müssen): So entdeckt jeder Welpe seine Welt. Am Ende ist es die Welt in den neuen Familien; dass sie dort gut zurechtkommen, dafür werden die Voraussetzungen jetzt gelegt.
Am kommenden Sonabend werde ich endlich wieder selber nach Menslage fahren und – wenn die Rasselbande dann nicht endgültig zu schnell geworden ist – neue Bilder knipsen. Bis dahin!
Fotos (3): © Anne D. Schans





Zuerst zwei Bilder, die Köpfe mit wunderbar ausgefüllten Vorgesichtern und von schöner Länge zeigen. Fans erkennen Buffy nun sicher schon unter seinen Geschwistern:


Natürlich hat auch Buffy einen hübschen Kopf und überhaupt ist er für uns längst der schönste Irish Terrier ever – wen wundert's. Das folgende Bild zeigt ihn zusammen mit Lotti, und was mich auch hier wieder für ihn einnimmt, ist seine Zugewandtheit: so wie er hier zu Lotti hinschaut, guckt er auch den Menschen ins Gesicht, in die Augen und nimmt Kontakt auf. Das bezaubert mich am meisten!


So wie auf obigem Bild ergeht es einem häufig: nicht nur in die Kamera, sondern ins Auge des Betrachters schaut Buffy, und deshalb ist unsere Entscheidung für ihn längst gefallen!
Aber auch seine Geschwister sind wunderbare Hunde, die an allem herumkauen, was sich ihnen bietet, seien es zweibeinige Besucher, Wolldecken, Liegeschalen oder Geschwister. Mit letzteren trainieren sie schon mal ihre Beißhemmung – obwohl ich glaube, dass es damit in den neuen Familien noch nicht getan sein wird – die knabbern weiter...



Bei solchen Kämpfchen, das ist lustig zu beobachten, üben die puppies für später, immer an der haarscharf Grenzlinie zwischen Kampf und Spiel. Seit Kurzem springen sie sich dabei auch an, wie sie überhaupt kleine Bocksprünge ausprobieren, einfach so, im Spiel mit Lotti, den Geschwistern und Besuchern. Interessant ist, dass alle Welpen mehr Interesse an Geschwistern und/oder Menschen zeigen als beispielsweise an Spielzeugen, seien es nun Bälle oder Kauspielzeuge. Beides liegt unbespielt herum und wird selbst dann nicht spannender, wenn ich die Sachen in die Hände nehme, sie verstecke oder bewege. Den Trageriemen meiner Kamera kann ich hingegen gar nicht schnell genug vor den spitzen Zähnen der Welpen in Sicherheit bringen – da wollen sich alle mal dranhängen.
Aber irgendwann ist es mit der action vorbei. Lotti, die ohnehin unermüdlich putzt und nach den Welpen guckt, kann den hungrigen Monstren nicht länger entkommen; zumindest eine Vorspeise wollen alle noch von Muttern, die dieser Pflicht nun im Stehen nachkommt. Inzwischen werden die Welpen dreimal pro Tag zugefüttert.

Wenn es Lotti schließlich zuviel wird, stürzen sich die Welpen auf die Näpfe. Alle puppies sind inzwischen so groß, dass sie nicht mehr hineinklettern können – wenn alle ihre Köpfe in den Näpfen versenken, sind die nämlich schon voll ;-)


aber irgendwann sind alle rechtschaffen platt – so wie hier Buffy – von hinten:

Am 1. November macht Buffy den Sack zu und nimmt uns die Entscheidung ab: er posiert wie sein Vater Rufi, dem ja gleichfalls (fast) niemand widerstehen kann.
Die Welpen sind heute 32 Tage alt und dass sie sich deutlicher voneinander zu unterscheiden beginnen, können wir von ferne immerhin dem neuesten puppy-update entnehmen. Viele Bilder haben uns heute wieder erreicht, und weil es außer mir auch anderen ersten Buffy-Fans schwerfallen könnte, die fotografischen Zeugnisse meines nächsten Welpenbesuchs abzuwarten, will ich der geneigten Gemeinde doch die highlights von heute präsentieren:
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Wer je die Startseite des Rufus Kennels besucht hat – und das sind doch wohl alle hier – kennt das so besondere Foto > vom Vater Rufi und ahnt (und wünscht) wie wir, dass Buffy ihm nachkommen möge.
Jedenfalls zeigen die weiteren Bilder, dass Buffy kein Hund der bloßen Pose ist, sondern einmal errungene Stellungen auch zu behaupten weiß. Sogar gegen den einen, der noch am letzten Samstag seine Chancen wahren konnte, als potenzieller Buffy unser Rudel zu vervollständigen.





Da schleicht sich also ein Bruder an! Man kann's ja mal vorsichtig mit ignorieren versuchen, wenn das allein nichts hilft, werden andere Seiten aufgezogen: Schiebung!
Und schließlich kann der Erstgeborene der Sonntagswelpen ja auch noch einmal mit Nachdruck daran erinnern, dass er der Sohn einer Lioness ist:
Gut gebrüllt Löwchen ;-))
Wenn die Aussicht auf einen Fressnapf für einen Hund allein hier als evolutionärer Fortschritt gelten kann, dann ließe sich das heute in Menslage dokumentierte Geplänkel als ein quasi darwinistisches Spektakel bewerten.
Ein kurzes Päuschen in Ehren bei Lotti ist mehr als verdient! Sonnabend gibt's mehr!
Fotos (4): © Anne D. Schans
Am 3. November ist der Rufus-W-Wurf (fast) fünf Wochen alt. Aus den zuckersüßen Welpen werden langsam kleine Hunde, die allesamt sehr, sehr hübsch geraten sind. Die kleinen Köpfe, die vor Tagen auch noch als Border-Terrier-Köpfe durchgegangen wären, wachsen nun mit einem Mal in die Länge und zeigen jetzt schon typische Irish-Gesichter. Die Ohren wachsen zeitgleich und die Hälse, das zeigen die folgenden Bilder, nehmen ebenso deutlich an Länge zu und versprechen schöne Übergänge zu Widerrist und Rücken.
Dann eine besonders schöne Nacken-Schulter-Linie (und der Feudeleimer im Hintergrund zeigt, worin ein Gutteil der züchterischen Arbeit jetzt besteht):
Danach wird aber wirklich eine Runde gedöst, alle liegen ermattet im Welpenauslauf danieder, manche gucken noch mal in der Gegend herum, wie eines dieser hübschen Geschwister...

Wir erbarmen uns und klettern zu den puppies, die sich weiter müde spielen, zunächst noch so schnell auf den Beinchen, dass die Fotoausbeute mager ist. Bei den eher ruhigen Arbeiten, die die Welpen nun schon gelegentlich verrichten, gelingt dann aber der ein oder andere nette Schnappschuss: Der folgende zeigt eines der puppies, das schon schön und seeehr geduldig eine Schleife (auf-)binden kann :-)

Irgendwann wird dann eine nach dem anderen ruhiger, wie hier Buffy, der zunächst schon mal sitzt, sich dann ablegt, und mir so die willkommene Gelegenheit zu einigen Portraits gibt. Am Ende blinzelt er noch mal – vielleicht passiert ja doch noch was – aber schließlich halten alle Siesta.






Wir schlichen uns aus dem Auslauf. Zeit für Kaffee, Kuchen und ein bisschen doggie-talk! Es sind nur noch drei Wochen, bis die ersten Welpen in ihre neuen Familien umziehen, und da gibt es vieles zu bereden. Wenn Buffy auch mein vierter Hund (in Folge, nicht gleichzeitig!) wird – dass ich einen Welpen bekommen habe, liegt nun schon über zwölf Jahre zurück.
Kaum dass Tassen und Teller leer sind, erspäht die Züchterin eine Regenpause. Also alle Welpen wieder nach draußen. Ich mit. Drinnen wird derweil das Futter vorbereitet. Im Garten hört man mehrere Gewehrschüsse aus geringer Entfernung. (Auf dem Hinweg schon hatte ich die Jagdgesellschaft gesehen!) Ich war mit den puppies allein, die sich von den Schüssen gänzlich unbeeindruckt zeigten. Weil ich alleine war, traute ich mich, bei den nächsten Schüssen ein paar Faxen zu machen. Juchu! und Yippie! rief ich zu jedem Knall, hüpfte dabei auf und ab, und die Welpen taten es mir nach, drehten bei jedem meiner vergleichsweise spitzen Freudensausrufe ihre Volten und schlugen Purzelbäume. Wie gut, dass ich mit den Hunden alleine war, sonst hätte ich mich sicher norddeutscher verhalten... So dachte ich, eine gute Gelegenheit zur Vorbereitung auf den kommenden Jahreswechsel.
Und dann kam prompt noch das Futter! Eine gelungene Trainingseinheit! Ein schönes Schlussbild: Matschepampe innerhalb wie außerhalb der Näpfe!
Na gut, eins hab' ich noch...

15. November. Auch im Nordwesten haben winterliche Temperaturen Einzug gehalten. Noch am späten Vormittag musste man das Eis von den Autofenstern kratzen... Wenigstens regnete es nicht mehr. So war ich's denn ganz zufrieden, als ich in Menslage einen Platz nahe der Wärmelampe fand. – Die Welpen sind wieder tüchtig gewachsen und sie haben die Spielzeuge entdeckt. Absoluter Hit ist eine bunte Plastikkrake, aus der kleine Taue als Tentakeln wachsen, die sich herrlich zergeln lassen – besonders, wenn ein 2-Beiner am anderen Ende zuppelt. Zugleich knipsen geht leider nicht. Deshalb hier zwei Einzelkämpfer:
Das Zergeln strengt aber an, und auch den anderen, die derweil ausdauernd auf der Züchterin oder mir herumklettern, es zum wiederholten Mal auf meine vergleichsweise robusten Trekkingschuhe und meine Jeans abgesehen haben, stecken die vormittäglichen Stunden im Außenauslauf in den Knochen. Und so sacken nach und nach alle in sich zusammen, auch die Züchterin gähnt verstohlen, und Buffy spielt mit einem Geschwister siamesischer Zwilling:

Allzu lange dauert diese Ruhe nicht, und danach muss es aus sehr naheliegenden Gründen ganz, ganz schnell nach draußen gehen. Wusch, die Jacken an, raus in den frostigen Garten – den Rasen ziert auch jetzt noch der Raureif, wie das nächste Foto zeigt. Buffy und die anderen sind ziemlich robust. Rechts erst Buffy allein, dann mit Schwester Paula und schließlich noch mal sitzend – im fast schon perfekten Vorsitz, wie die Anwesenheit meines Beins zeigt ;-)
Die Fotos von heute, das liegt an den klimatischen Bedingungen, sind aus eher ungünstiger Perspektive aufgenommen. Mir war nun so gar nicht danach, mich zu den Welpen auf den gefrorenen Rasen zu setzen. Zudem sind die Welpen immer wuseliger, außer es gibt etwas zu futtern oder sie halten ein kurzes Verdauungsschläfchen.
Hier jedenfalls meldet sich erst mal der Hunger zurück. Ungeduldig versammelt sich die ganze Bagage am Einstieg und harrt der Näpfe. Ziemlichen Rabatz können die Wichte dabei machten. Als das Welpenfutter dann endlich kommt, fressen allesamt – wie die Scheunendrescher!




Schließlich kommt Lotti noch mit dem Dessert, obwohl man merkt, dass die mütterliche Inbrunst allmählich an ihre Grenze kommt. Ein paar Tropfen für jedes der sieben Monstren und dann ermuntert sie die puppies lieber zu sportlichem Training, was angesichts der Kälte vielleicht keine so ganz schlechte Idee ist.

Und dann geht es auch schon wieder ins Haus, sieben Welpen hineintragen, einzeln auf den Tisch setzen, trocken rubbeln, in den Innenauslauf setzen, wo sie sich unter der Wärmelampe versammeln. Diesmal ohne mich. Ich muss auf die Autobahn – vielleicht schaffe ich es vor dem Beginn der rushhour zurück in die Stadt. – Noch zwei Wochen und ein Tag, dann verlassen die ersten Welpen das Züchterehepaar. Buffy gehört dazu!
22. November: Dann schnappen wir uns bei Ihrem nächsten Besuch mal ein paar Welpen und gehen ins Wohnzimmer, damit Sie mal sehen, was Irish-Welpen da so anstellen können! – So hatte es beim letzten Mal in Menslage geheißen, und nun zogen wir mit Lotti, Paula und Buffy in die gute Stube. Eine Premiere! Beide puppies guckten sich erst einmal in Ruhe um, waren aber nicht die Bohne verunsichert durch die neue Umgebung, auch das Parkett irritierte sie nicht weiter, was mich nun wieder beruhigte, haben wir doch große Flächen mit Dielen- oder Parkettboden zuhause. Buffy – hier rechts – und Paula liefen jedenfalls ohne Scheu im ganzen Raum herum und (wir waren zur Sicherheit mit Zewas bewaffnet!): sie liefen dabei nicht aus; und sie hinterließen auch sonst nix, was besser nach draußen gehört hätte! Das beruhigte mich auch etwas!
Bald hatten beide ein Spielzeug entdeckt, ein Stück Tau, mit dem die Großen sonst spielen. Paula (li.) und Buffy in gespannter Erwartung – gleich geht ein Gerangel los, das Fotos nur im Ansatz zeigen können!

Hier hat gerade Paula die besseren Karten: sie ist auf dem Teppich geblieben! So waren die Hunde eine ganze zeitlang beschäftigt, nur einmal mussten wir wundersam ein paar Wurfschellen vom Himmel fallen lassen, um einen Welpen vom Beknabbbern der Stromkabel abzuhalten. Das funktionierte prompt und überzeugte mich auf der Stelle, ähnliche Effekte zukünftig nicht mehr mit dem Schlüsselbund erreichen zu wollen: die Schellen sind viel eleganter und lassen sich besser und zielgenauer werfen.

Hier noch einmal Buffy pur! Das ist auch schon die Fotoausbeute für heute. Ich war nämlich mit einem leeren Akku angereist und konnte selber nur ein einziges Foto knipsen, bevor die Kamera sich verabschiedete. Wie gut dass der Schans'sche Fotoapparat stets griffbereit liegt! – Achtmal noch schlafen, dann holen wir Buffy ab. Mal sehen, ob er sich dann in unserem Wohnzimmer genauso vorbildlich und wohlerzogen zeigt, wie hier und heute...
Zu Hause sind die Vorbereitungen in vollem Gange. Der Trimmtisch ist längst wieder aufgestellt, alle notwendigen Utensilien liegen bereit. Eine neue (die erste!) Hundebox ist angeschafft und lüftet vor sich hin. Hoffentlich kriegen wir die fiesen Plastikausdünstungen noch weg, bevor Buffy einzieht. Meine ollen Hunde- und Gartenklamotten, die ich bei den letzten Welpenbesuchen getragen habe (die riechen so schön nach Hund!), kommen immer sofort in die Box, wenn ich wieder zurück bin. Seit gestern liegen dort auch die frischen Vetbeds und können mitmüffeln. Vielleicht riecht es dann, wenn Buffy nächsten Freitag kommt, ein bischen nach Familie! – Eigentlich fehlt nur noch der Futtervorrat, und die alten Hundespielzeuge müssten vielleicht mit neumodischem Krams ergänzt werden... Die Spannung steigt!
