Und während andernorts schon mal über den Natursprung debattiert wird, nehmen Buffy und Dumah die dort erteilten Ratschläge beim Wort und üben schon mal.

November 2008:

2. November. Heute war wieder show time. Wir zäumen das Pferd von hinten auf und zeigen einen lässig daliegenden Buffy – mit dem Pokal, den es fürs Jugend CAC gab.

Buffy >
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Und schließlich noch ein Bild von heute: Nach dem Frühstück haben wir den jugendlichen Bart und überhaupt den Kopf ein bisschen durchgetrimmt. Wir hoffen, die Person, die das angemahnt hatte, ist nun zufrieden ;-)) Schönes Köpfchen, gell?

30. November. Auf den Tag genau ist es heute ein Jahr her, dass wir Buffy aus Menslage abgeholt haben! War das damals aufregend! Das Wetter genauso bescheiden wie heute, das Haus adventlich geschmückt. Zwischen den beiden Bildern liegen exakt 366 Tage. Den inneren Welpen zeigt Buffy nur noch ganz selten... Allerdings erinnern wir uns mit einem leichten Schmunzeln an den jüngsten Richterbericht: war da nicht die Rede von einem jugendlichen Bart?

29.11. >

Hund: Das gibt's doch nicht, das bin ich ja! Lass mal sehen!

29. November. Ein Schietwettersonnabend! Wir hatten nachmittags einen ausgiebigen Regenspaziergang am Unisee und in der Uniwildnis. Trotz des Dauerregens, der nur ab und zu und dann auch nur kurz in ein leichtes Nieseln überging, waren viele hartgesottene Leute mit ihren Hunden unterwegs. Mischlinge und Rassehunde, Rüden, die (noch) im Besitz ihrer Kronjuwelen waren und die anderen, arme Südeuropäer meist. Natürlich auch reizende Hundemädels. Buffy hat sich köstlich amüsiert, ist gerannt, hat mit allen gespielt und sich mit allen vertragen. Und wenn ein fremder Rüde ihn mal angegnökert hat, dann drehte er sich fast altersweise weg und jagte den anderen Hunden nach. Sollte der Bursche langsam erwachsen werden? Liegt es an der adventlichen Stimmung?

Später abends entspann sich folgender Dialog zwischen Herrn und Hund:

Hund: Boah, Mann, was hängst du schon wieder vorm Computer ab?

Herrchen: Wieso? Lass mich doch!
Hund: Was machst du da bloß immer?
Herrchen: Ich guck mir dein Tagebuch an.
Hund: Wie jetzt, mein Tagebuch? Ich hab 'n Tagebuch?
Herrchen: Ja, im Internet?

Und hier ist er also, der jugendliche Held, mit seinem Trophäenschatz. Vier Ausstellungen, vier Anwartschaften. Die Quote ist schon mal nicht schlecht!

Buffy ist noch nicht ganz 14 Monate alt. Das folgende Standbild ist also kein Geburtstagsfoto und steht trotzdem in einer inzwischen längeren Reihe von Versuchen, einen schönen Hund schön zu knipsen. Wir arbeiten weiter daran. Echt!

25. November. Gräsig und neblig war der November bisher. Am Wochenende hat uns das Wetter schwer zu schaffen gemacht wie weiter unten zu lesen sein wird. Heute aber sind Buffy und ich früh aus dem Büro, die Sonne schien, der Himmel strahlend blau und dann nischt wie ab an'n Unisee! Obwohl die Pfützen noch überfroren waren und ein kleiner Rest vom vielen Schnee übrig war, hat Buffy erst einmal gebadet.

15.11. >
29.11. >

Noch später gab es einen spanischen Kastraten zu bespringen und zwei 'intakte' Whippets zum Rennen. Einmal konnte ich die drei in Ruhe erwischen. Allen BesitzerInnen von ITs sei's hier zum Trost gesagt: so richtig wilde Ohren haben nur Whippets.

Um ehrlich zu bleiben: wirklich geschwommen ist er natürlich nicht. Er hat nur mit einem für seine Verhältnisse etwas elegischen Blick den Wasservögeln nachgestarrt und das ein oder andere Stöckchen gerettet. Später konnte er mit einer Labrador-Hündin über den Strand flitzen, die eine sehr versierte – aber auch etwas manische – Frisbeespielerin war.

Aufmerksamen Betrachterinnen und Betrachtern der Bilder wird nicht entgangen sein, dass Dumah vorsichtig, aber durchaus kokett die Rute zur Seite legt, und wir werden – um auf den anfänglch erwähnten Hormonschub zurückzukommen – die Sache mit der Läufigkeit im Auge behalten. – Vielleicht sollten wir dann demnächst das Elbe-Weser-Dreieck für eine Weile links liegen lassen.

15. November. Heute scheint es gar nicht hell werden zu wollen. Den ganzen Tag nieselt es vor sich hin, der Himmel grau verhangen. Was kann man da tun? Richtig, man fährt ins noch nassere Elbe-Weser-Dreieck und besucht eine afrikanische Cousine. Da gibt es einen großen Garten, schön matschige Wiesen, wahnsinnig viel Platz und – keine Rüden in der Nähe, was das Herrchen freut und entspannt. Da nimmt es gerne in Kauf, dass die herangewachsene Hundedame des Hauses ihm ein paar Mal herzhaft durchs Gesicht schlabbert, ihn anrempelt, dass er Sorge um seine Kniegelenke hat, und ihm beinahe die Tasche von der teuren Wachsjacke abreißt. Buffy ist von Dumahs Temperament sowieso begeistert!

09.11. >
25.11. >

Keine Ahnung, was Buffy Dumah hier ins Ohr säuselt. Es hat auf jeden Fall zunächst keinen – aus seiner Sicht – positiven Effekt. Es beginnt eine wilde Jagd, die Buffy alles abverlangt. Die Hunde rempeln sich und ihre Leute an, man hört Knochen aneinander krachen; gelegentlich klackert Zahn an Zahn, was auch Sorgen bereitet, sodass wir froh sind als die Hunde eine zeitlang der Frisbeescheibe hinterher jagen.

Und was sagt Buffy? Genug gelabert, Alter! Komm mal auf den Punkt, und lass uns lieber rausgehen. Oder, Alter, vielleicht kannst du noch schreiben: Ladies, Ihr könnt kommen!

Links ist noch einmal Tino. Insgesamt ist er schon deutlich gefestigter. Das lässt hoffen. Aber ich will nicht meckern. Buffy hat sich wacker gehalten: Die Welsh- und ISCW-Rüden waren ihm komplett egal, den Russen hat er unter seinem reichlichen Fell mutmaßlich gar nicht als Geschlechtgenossen erkannt. Allein der Airedale wäre ihm wohl eine kleinere Rauferei wert gewesen.

Das Bild links zeigt die nächste Gruppe, hier ist Buffy's Cousin, Jgd Ch Rufus Valentino, zu sehen, der schon 20 Monate alt ist und deshalb die unbegrenzte Zuchtzulassung zugesprochen bekam. Unten ist er noch einmal abgebildet. Leider haben wir es in dem Tohuwabohu nicht geschafft, die Söhne der Vollgeschwister Stella und Rufi auf ein Bild zu bringen, aber ich denke, der Familientyp zeigt sich auch so!

Und jetzt von vorne: Bei strömendem Regen waren wir heute Morgen aufgestanden. Wieder arg früh für einen Sonntag! Ab in den Park, wo Buffy mit Mops Otto und einer Retrieverhündin einem Ball hinterherjagte, d.h. die Hündin dem Ball, Buffy und Otto der Hündin ;-). Dann in Ruhe füttern und frühstücken, ein paar Sachen ins Auto (was braucht man auf einer Zuchtzulassung? Leckerlies helfen in allen Lebenslagen... ). Wir waren früh auf dem Celler Hundesportplatz. Da blieb noch Zeit für einen kleinen Spaziergang.

Als wir dann die Bestätigung der Anmeldung hinter uns gebracht hatten, konnten wir auf den Platz. Außer Buffy und mir waren schon einige Border Terrier, ein Airdedale, ein Russe und zwei, drei Welshs da, beide Geschlechter gleichmäßig vertreten. Buffy blieb gelassen. Ich zeigte Buffy die Turniersporthindernisse, wir probierten das ein oder andere aus und drehten unsere Runden auf dem Hundeplatz. Weil es noch so früh war und noch nicht alle gemedeten Hunde angereist waren, sollte zunächst die Schussgleichgültigkeit des Airedalerüden überprüft werden. Die Richterin bat die nicht zu prüfenden Hunde hinter bzw. in das Vereinsheim; die Besitzerin des Airedales sollte mit dem Hund ans entfernte andere Ende des Platzes gehen. Ob ich da nicht mitgehen könnte, habe ich gefragt. Frau Korte stutzte kurz und sagte dann: Aber nicht dass Sie hinterher sagen, Ihr Hund zeigt sich nicht richtig, weil es geknallt hat! , dachte ich, ich kenne doch meinen Hund. Aber einen klitzekleinen Moment habe ich doch gezögert. Was ist, wenn Buffy sich doch erschreckt? Bin ich dann zwar nicht umsonst, aber doch vergebens nach Celle gefahren? Aber es ging alles gut. Buffy hat die beiden Schüsse aus der Schreckschusspistole wohl wahrgenommen, aber beieindruckt haben sie ihn nicht die Bohne.

Dann wurden die bereits anwesenden Hunde zügig aber gründlich überprüft, je nach Größe auf dem Tisch oder auf dem Boden im Stand und schließlich, auch jeweils einzeln, in der Bewegung. Als alle durch waren, wurde eine Gruppe gebildet. Wir solten mit Hund an lockerer Leine durcheinander gehen. Ein Mann mit Hut, knallrotem, flatterndem Schirm und einem halben Dutzend klappernder Dosen ging kreuz und quer durch die Hund- und Haltergruppe, und schließlich kamen noch weitere Menschen, Erwachsene und Kinder dazu. Alle Hunde kamen mit den Reizen gut zurecht. Buffy's größter Reiz war der Airdale-Rüde, aber auch das klappte hervorragend.

9. November. Buffy wurde heute auf der Zuchtzulassungsprüfung in Celle für ein Jahr zur Zucht zugelassen! Richterin war Frau Frauke Korte. Im Protokoll zur Zuchtzulassung > der Richterin heißt es: Gesamteindruck / Typ / Ausdruck: rassetypisch, flüchtig. Kopf: von vorzüglicher Länge, vorzüglicher Ausdruck. Augen: dunkel, vorzüglich eingesetzt. Ohren: vorzüglich angesetzt und getragen. Gebiss: Schere, es fehlen P1 u. re., P1 u. li. Hals: von guter Länge. Rücken: vorzügliche Länge, eben. Rute, Rutensitz: etwas tief angesetzt. Brustkorb: weit nach hinten reichender Rippenkorb. Vorderhand / Schulter: parallel gestellt, von vorzüglicher Knochensubstanz, Schulter korrekt gelagert. Hinterhand: muskulös, vorzüglich gewinkelt. Pfoten: geschlossen. Hoden: okay. Haarqualität und Farbe: vorzüglich, rot. Pigment: ausgeprägt. Gangwerk: korrekter Bewegungsablauf. Verhalten während der Erscheinungsbildbeurteilung: temperamentvoll, freundlich; in der Menschengruppe: okay; mit Artgenossen: okay; bei akustischen Einflüssen: okay; bei auffälligen optischen Reizen: okay. Temperament: sehr temperamentvoll, aber ausgeglichen. Endbeurteilung: selbstsicher und unbeeindruckt. Widerristhöhe: 50 cm. Kein Hinweis auf "corny feet".

Und nun mal langsam ein Bild, oder? Hier ist es:

Oh, da habe ich ja etwas Hübsches zum Wichteln auf der Weihnachtsfeier, ruft das Res. Herrchen respektlos, als wir mit dem Pott nach Hause kommen. Buffy und ich haben heute echt Opfer gebracht: Der weite Weg nach Hannover, eine sehr volle Messehalle (sodass es keine Freude war, sich mittags mit Sack, Pack und Hund durch die Massen zu arbeiten); ein Löseplatz, der für Hunde und Menschen eine absolute Zumutung war... und... das Herrchen wurde von einem verwirrten Cairn in die Wade gebissen! Die Hose hin. Ein Loch im Bein, das desinfiziert und verpflastert werden musste. Aber der unangenehme Zwischenfall führte immerhin zu dem angenehmen Umstand, dass die Damen von der KfT-Sonderschauleitung (hieß das so?) mir fortan mitfühlend Kaffee und belegte Brötchen anboten (Buffy hätte mich natürlich gerächt, wenn ich ihn denn gelassen hätte).

Und nun von vorn: Es waren zehn Irish Terrier gemeldet. Buffy war der einzige Rüde in der Jugendklasse. Richter war Herr Ritz. Er vergab für alle Jugendklassen maximal ein SG. So auch für Buffy (SG1 Jgd. CAC). Im Richterbericht steht: Temperamentvoller Rüde, langer Kopf, Ohren werden nicht ganz gleichmäßig getragen, Hals und Schulter korrekt, schmale, gerade Front, korrekt angesetzte und getragene Rute, gut gewinkelte Hinterhand, harsches, etwas kurzes Deckhaar, in der Bewegung insgesamt noch lose und unfertig. Der Richterbericht > und die Urkunde > öffnen sich mit einem Klick.

02.11. >
15.11. >

Es zeigt sich aber schnell, dass die Hunde nicht wirklich lange an den diversen Spielzeugen interessiert sind. Da liegt noch etwas anderes in der Luft. Dumah, heißt es, sei noch nie läufig gewesen. Ob Buffy da einen kleinen Hormonschub auszulösen vermag? Er wirft sich schwer ins Zeug, becirct Dumah, deren Interessenlage sich unterdessen auch zu verlagern scheint.

Ein Tänzchen in Ehren...

... kann niemand verwehren!

Die drei haben sich bestens verstanden. Der dunklere ist vier Monate älter als Buffy, der andere vier Monate jünger. Alle also im 'schwierigen Alter'. Ging bestens! Und wer hat nu die schönsten Ohren?

Es gibt nur ein' Rudi Völler! Und auch nur einen Buffy! Eigentlich gibt es überhaupt ALLES nur einmal! Und mit dieser Erkenntnis können wir langsam einen Blick zurück auf den vergangenen Sonntag wagen: Wir hatten – nur ganz sacht motiviert von Buffy's Züchterin – für die Schau in Wesel gemeldet. Wesel? Wie heißt nochmal der Bürgermeister? Ham wir gelacht.

Morgens um viertel vor sechs aus dem warmen Bett. Schneegriesel und später Eisregen prasselten aufs Dachfenster. Das Auto glücklicherweise schon gepackt. Schnelle Katzenwäsche fürs Herrchen und raus mit dem Hund. Der übliche Weg eigentlich, nur dass der Bäcker noch nicht geöffnet hatte. Also nur ein eiliger Kaffee, eine Hand voll Müsli. Buffy musste mit einem staubtrocknen Hundekuchen vorlieb nehmen. Im Radio wurde vor Straßenglätte gewarnt. Noch einmal raus in die Kälte. Eis kratzen. Dann ins Auto. Was machen wir hier bloß?

Na, die Straßen waren einigermaßen frei. Die Hauptstrecken und die Autobahnen gesalzen. Wir waren flott dabei und ich froh, dass wir so zeitig losgefahren waren. Alles im grünen Bereich. Aber dann.

Eine halbe Stunde gefahren, dann kam wieder der Verkehrsfunk. Bei Osnabrück eine Autobahnsperrung wegen eines verunglückten Lastzugs. Umleitung! – Ab da sind wir gegen die Uhr gefahren. Sehr angespannt und gestresst sind wir schließlich an der Ausstellungshalle gelandet, nicht ohne zuvor sämtliche Geschwindigkeitsbrgrenzungen erst zu verfluchen – und dann zu überschreiten.

Buffy aus dem Auto. Schnell sein beauty case gegriffen (nein, es ist nicht rosa und, nein, es ist nicht mit Glitzersternchen beklebt; es ist nur eine graue Werkzeugbox – aber sie gehört allein ihm). Alles andere musste warten. Auf dem Weg in die Halle durfte Buffy nach drei Stunden Fahrt zweimal an Autoreifen pinkeln. Melden. Bezahlen. Wo sind die Iren? Ganz hinten, wo sonst. Es war fünf vor zehn. Um zehn sollte es mit den Irish Terriern losgehen. Zum Glück ein paar bekannte Gesichter. Auch ein paar unbekannte - mit bekannten Namen! Darf ich hier mal meinen Hund auf den Tisch stellen? Ich durfte. Schnell mit dem Striegel über Rücken und Seiten, einmal mit dem Kamm durch den Bart, die strubbeligen Läufe glätten. Showleine an den Hund, Leckerlis in die Hosentasche, Schlips (Wer Sir, du Sir?) gerade rücken. Ab zum Ring. Da standen wir in einem Pulk von Ausstellern und Zuschauern, beide Gruppen mit reichlich Hunden. Oh, oh!

Schließlich in den Ring. Buffy kam mit dem glatten Fliesenboden gut zurecht. Ich in den alten Budapestern mit Ledersohlen hatte in jeder Runde zu kämpfen. Für mein Gefühl hat sich der Richter sehr viel Zeit genommen. Beide Hunde im Stand, beide in der Bewegung. Das gleiche dann einzeln. Die Hunde durchgetastet, die Zähne kontrolliert. Buffy wollte mal wieder sein Maul nicht aufmachen! Keine Angst, konnte ich dem Richter noch zu raunen, schnappen tut er nicht! So hat er Buffy dann beherzt die Kiefer auseinandergedrückt. Schere! – Als ob wir das nicht vorher wussten.

Im Richterbericht > heißt es: Harmonisch im Typ, harte, harsche Haar-Textur, Ohren und Rute korrekt, dunkles Auges, dunkler Nasenspiegel, Rückenlinie, Winkelungen und Vorbrust vorzüglich. Jugendlicher Bart, Pfoten geschlossen, Bewegung frei, liebes Wesen. Die Wertnote: V1, Jgd. CAC (alles auch auf der Urkunde > zu lesen). Und später noch: Bester Junghund Irish Terrier. Was Folgen haben sollte.

Der Reihe nach. Das Herrchen ist immer noch nicht so richtig mit den Abläufen und Regularien solcher Veranstaltungen vertraut. Als wir aus dem Ring kamen, froh über das V1, bin ich stracks mit Buffy nach draußen. Er sollte sich doch wenigstens jetzt lösen können. So sind wir über die aufgeweichten Deiche und Wiesen gelaufen. Dass wir noch mal ran müssten, hatte ich nicht auf dem Schirm. Nach einiger Zeit sind wir zurück in die Halle. Frau Heimbach guckte uns etwas seltsam an. Haben Sie ein Handtuch dabei, dass sie dem Hund die Beine und Pfoten sauber machen können? – Mir war bis dahin gar nicht aufgefallen, dass Buffy – sagen wir mal – ein bisschen suddelig war. Sie müssen jetzt noch mal in den Ring! Das Hundchen auf den Tisch, sauber rubbeln, schnell mit dem Striegel rüber, ab in den Ring. Wieder im Kreis laufen, wieder wurden die Hunde begutachtet. Dann die Entscheidung: Bester Junghund.

Nun die besagten Folgen: Wir mussten spät, später, am spätesten in den Ehrenring. Nach dem Juniorhandling, hieß es zunächst. Um halb zwei. Um zwei. Nein, vorher kriegen Sie Ihre Papiere nicht! Um halb drei. Jetzt eben noch schnell den besten Veteran ermitteln, dann die beste Zuchtgruppe. Dann das BIS. Danach erst die Youngsters. Zum Glück waren Ilga Neuhaus und Tochter noch mit Zimt da. Die hatten auch gewonnen und warteten aufs Juniorhandling. Als wir dann endlich wieder im Ring waren, war Buffy nur noch genervt und zeigte das auch. Er machte artig Sitz (und erhoffte sich ein Leckerli dafür), auch mal Platz, er zeigte die Ohren wie die beiden Whippets oben. Bester Junghund wurde ein Schwarzer Terrier. Sein Besitzer konnte es gar nicht fassen, er war für seine Frau eingesprungen, die schnell mal wohin musste und nicht rechtzeitig wieder da war...

Draußen dämmerte es bereits deutlich und rechtzeitig zur anstehenden Rückreise begann es wieder zu schneien... Aber wir sind doch heil wieder zu Hause eingetrudelt. Wieder mit Pokal und Gedöns. Das Res. Herrchen (den Titel hat er weg!) zollte Anerkennung: Die Pokale werden ja immer schöner! Der neue hat ja sogar einen Deckel!

Nee! Schön ist, dass Buffy jetzt die Anwartschaften zum KfT Jugendchampion zusammen hat. Ihm wird's wurscht sein – mich freut es doch – irgendwie...

Hund: Ich fass es nicht! Das bin ich, wie ich im Sommer das Purpurglöckchen abfresse! Und was steht da noch so alles über mich drinnen? Is ja nett, dass du mir das mal zeigst!
Herrchen: Keine Sorge, ich schreib nur das Gute. Alles andere bleibt unter uns.
Hund: Unter uns, unter uns! Woher soll ich das wissen? Kann ich lesen? Überhaupt: Buffy's diary! Das schreibst du doch die ganze Zeit. Und ich kann meinen Namen dafür hergeben. Boah, ey! Nee!

25.11. >
30.11. >

Und so sieht das Herzchen heute aus. Das nächste Bild zeigt ihn am selben Ort, vor der (fast) gleichen Kulisse.