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Makilam
ZeichenSprache
Magische Rituale in der Kunst
kabylischer Frauen
Kleio Social Anthropology 2

2007, 195 Seiten, 14,8 x 22,4 cm,
kart.,19,80 € (D) 20,40 € (A)
34,60 SFr (CH)
ISBN: 978-3-9811211-4-8

Frauen bilden das eigentliche Zentrum der kabylischen Gesellschaft, sie geben dem Leben aller eine starke Struktur, gegründet auf vielfältige Alltagsrituale, auf eine ästhetisch erfahrbare Magie, die sich in Töpferarbeiten, Fresken, Webstücken und Tätowierungen ausdrückt und immer auf heilendes, die Menschen mit der Natur versöhnendes Handeln verweist. Insbesondere die alten Frauen sind verantwortlich für die Fruchtbarkeit im eigentlichen wie im übertragenen Sinn. Sie sind es, die das Leben weitergeben. Ihre Artefakte weisen auf nicht anderes als auf ihre Leiblichkeit und deren Einbettung in die umgebende Natur, die Fruchtbarkeit der Äcker, der Häuser, Dörfer und der in und von ihnen lebenden Familien.

»Der Titel des Buches lautet lapidar und nüchtern: "ZeichenSprache". Umso gewaltiger dann, nach den ersten Seiten wird es offenbar, tun sich Welten auf, reichhaltig, anregend, neuartig und gleichzeitig uralt und universell, so dass ich beim Lesen in einen Bann ganz besonderer Art geriet.« Uschi Madeisky in gesche.online mehr > und Wolfsmutter.com – Abenteuer Feminismus mehr >.

»In den beiden ethnografischen Studien der unter Pseudonym schreibenden und in der Kabylei südöstlich von Algier aufgewachsenen Autorin werden Klischees über die berberischen Frauen als Opfer hinterfragt, unbekannte "Aspekte der Mysterien der Frauen aus der Binnenperspektive" wiedergegeben und der Einfluss der Frauen in der traditionellen Gesellschaft aufgezeigt. Untersucht werden ebenfalls die Riten und die ästhetisch-künstlerischen Aspekte weiblicher Lebenspraxis in der Großen Kabylei. Eine detaillierte und sorgfältige Untersuchung.« Florence Hervé in WIR FRAUEN.

»Makilam präsentiert eine Fülle außerordentlichen Wissens über die vorislamische Kosmologie, das rituelle Leben und die sozialen Strukturen der Kabylen, das indigene Berbervolk Algeriens. Als westlich ausgebildete Ethnologin, jedoch aufgewachsen im Herzen der lebendigen Traditionen kabylischer Frauen, bietet sie seltene Einblicke in deren tägliche Rituale und die magischen Bedeutungen ihrer komplexen bildenden Künste. Ihre Binnensicht der matrilinealen heiligen Praktiken legt deren komplexen Symbolismus und zugleich die zentrale kulturelle Stellung der kabylischen Frauen offen, die bisher von westlichen Forschern unbeachtet geblieben ist. Makilams brillante und elaborierte Forschungsarbeit ist unverzichtbare Lektüre für all jene, die sich für die Rolle der Frauen in traditionellen Berbergesellschaften interessieren.«
Joan Marler, California Institute of Integral Studies, San Francisco

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(Dr. phil.) Historikerin und Sozialanthropologin, aufgewachsen in einem Dorf des Djurdjura, lebt und arbeitet heute überwiegend in Europa, ist aber intensiv an ihre Herkunftskultur gebunden.