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Eren Düdükçü
Madschnun
Die Gestalt des Heiligen Verrückten im islamischen Mittelalter

2007, 106 S., 13,3 x 20,5 cm,
kart., 14,80 € (D) 15,30 € (A)
26.00 SFr (CH)
ISBN: 978-3-9811211-5-5

Der Religionswissenschaftler Eren Düdükçü beschäftigt sich mit der anekdotischen und literarischen Figur des heiligen Narren im islamischen Mittelalter. Er untersucht die Quellenlage und die einschlägige Literatur, beleuchtet allgemein den kulturhistorischen Kontext von Geisteskrankheit im Nahen Osten und legt schließlich seinen Fokus auf die Gestalt des Irrsinnigen, der – wie der Weise durch Gott selbst vom religiösen Gesetz befreit – das Tor zur menschlichen Vollkommenheit öffnet: die Grenzen zwischen Wahnsinn und sufischer Mystik verschwimmen. Die vom Sufismus geprägte Literatur arabischer wie persischer Provenienz bedient sich der Figur des maǧnūn, des heiligen Verrückten, um sufische Weisheit zu artikulieren. Die Maǧnūn-Legende wird zur allegorischen Suche nach Selbstreinigung und Selbstauflösung und symbolisiert so die menschliche Sehnsucht nach Harmonie, Freiheit und Vollkommenheit.

Eren Düdükçü >
(M.A.) hat an der Universität Bremen Geschichtswissenschaft mit dem Spezialgebiet Religionsgeschichte studiert.
Forschungsschwerpunkte: Die Geschichte der islamischen Mystik, aktuell insbesondere am Beispiel der Qalandar-Bewegung.

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