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Christa Dommel
Gordon Mitchell (eds)

Religion Education
On the Boundaries between Study of Religions, Education and Theologies: Jürgen Lott and the Bremen Approach in International Perspective

2008, 239 S. 14,8 x 22,4 cm, kart.
24,80 € (D) 25,50 € (A) 42,60 SFr (CH) ISBN: 978-3-9811211-6-2

»The task of creating trust, mutual respect and co-operation between people holding many different viewpoints is an ambitious agenda for any society to contemplate but it is one to which RE can make a small but significant contribution. That contribution is dependent upon the quality of the teachers who are attracted to the challenge and to the quality of the training which they receive. In short, their readiness to be involved depends upon their own religious education. If, through this book and others, a greater understanding of this task can be achieved and a collaborative programme of research and development begun to accomplish it, this will be a significant tribute to the legacy that religious educators like Jürgen Lott have contributed so creatively to the field.«
Michael Grimmitt, University of Oxford, in this book

Veränderungen in der Bevölkerung machen sich in Schulen bemerkbar und verlangen nach neuen Wegen in der Pädagogik. Religion Education, das englischsprachige Pendant zum deutschen Konzept Religionskunde, stellt sich der neuen Herausforderung interkultureller Pädagogik durch religiöse Unterschiede in Europa, und entwickelt in verschiedenen Ländern Konzepte, wie Kinder mit verschiedenem oder ohne religiösen Familienhintergrund gemeinsam lernen, sich über Religion und religiöse Unterschiede zu verständigen. Anlässlich des 65. Geburtstages des Bremer Religionspädagogen und Dekans des Fachbereichs Kulturwissenschaften Jürgen Lott präsentieren er selbst und internationale Weggefährten einem internationalen Publikum aktuelle Ergebnisse der Grundlagenforschung in diesem zukunftsweisenden pädagogischen Gebiet.

Die hier versammelten Beiträge prominenter Pädagogen, Religionswissenschaftler/-innen und Theologen aus Deutschland, den Niederlanden, Norwegen, Großbritannien, Rumänien und Südafrika betreten insofern Neuland, als das Buchkonzept Chancen und Risiken internationaler Bildungsforschung zum Thema Religion im Bildungswesen ausleuchtet: was im nationalen Kontext zur Normalität gehört – sei es Religionsunterricht ausschließlich in der eigenen religiösen Tradition oder umgekehrt ein Verzicht auf theologische Kompetenz im säkularen Religionsunterricht für alle –, erscheint im internationalen Vergleich keineswegs als selbstverständlich. Ähnliches gilt für theoretische Denkvoraussetzungen wie etwa die Frage: Was genau meinen wir, wenn wir von Religion reden? Der rote Faden des Buches orientiert sich am international anschlussfähigen integrativen "Bremer Ansatz" der Religionspädagogik, der die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen säkularer Religionswissenschaft, Pädagogik und verschiedenen Theologien im Interesse der Bildung für Kinder und Jugendliche erfordert und aus ihr schöpft, ohne die disziplinären Unterschiede dabei zu verwischen. Die besondere rechtliche und pädagogische Situation des Bremer Religionsunterrichts, die in Deutschland bildungspolitisch eher marginalisiert wird, erfährt große Aufmerksamkeit im Spiegel der internationalen Debatte.

Mit einem Vorwort von César Birzea, Vorsitzender des Steuerungskomitees für Bildung im Europarat (CDED).

Christa Dommel >
(Dr. phil.), Religionswissenschaftlerin, Autorin und Herausgeberin.
Schwerpunkte in Forschung und Lehre: Religiöse Pluralität in der frühkindlichen Erziehung im internationalen Vergleich.

Gordon Mitchell >
(Dr. theol.) Professor für Religionspädagogik und internationale Theologie an der Universität Hamburg.